5 Fragen an Martina Minges

1. Martina, wer bist du?
Ich bin 36 Jahre alt, Mutter von zwei Söhnen im Schulalter und von Haus aus Naturwissenschaftlerin mit einer Leidenschaft für IT. Als IT Security Officer an der Empa verbinde ich heute beide Welten. Ich denke gerne abseits etablierter Pfade, denn ich bin überzeugt: Nur wer Neues wagt, kann echte Entdeckungen machen und Lösungen für die Zukunft finden.
2. Wen wählt man erneut in die Schulpflege, wenn man Martina wählt?
Man wählt eine engagierte Macherin, die Bildung als Fundament unserer Gesellschaft versteht. Ohne solide Bildung gibt es keine kritische Debatte und keinen Fortschritt. Mein Ansatz ist klar: Die Schule muss Kinder auf die Welt von morgen vorbereiten. Dabei schätze ich Bewährtes, weigere mich aber, die Vergangenheit als starren Massstab für die Zukunft zu nutzen.
3. Was möchtest du für Opfikon bewirken?
Opfikon ist bunt und vielfältig – das ist unsere Realität. In der Schule kommen alle zusammen, und die Sprache ist dabei der entscheidende Schlüssel für faire Chancen am Arbeitsmarkt. Ich setze mich für Rahmenbedingungen ein, die den Spracherwerb fördern, unabhängig vom Elternhaus. Das gelingt nur durch eine enge, pragmatische Zusammenarbeit von Schule, Hort, Stadt und Gesellschaft.
4. Was magst du an Opfikon besonders?
Die perfekte Mischung: In wenigen Minuten stehe ich im Wald oder im Kuhstall, bin aber genauso schnell im Stadtzentrum von Zürich. Die Anbindung an die Welt via Flughafen und S-Bahn ist phänomenal. Als leidenschaftliche Schwimmerin schätze ich zudem unser Schwimmbad sehr – für mich ein unverzichtbares Stück Lebensqualität direkt vor der Haustür.
5. Naturschutzfläche oder Parkplatz? Walnüsse oder Avocado? Leinsamen oder Chiasamen? Quinoa oder Hafer?
Ich bin für mehr Parkplätze – aber für Velos statt für Autos! Bei Nüssen gewinnt die Walnuss, am liebsten in der Bündner Nusstorte. Superfood brauche ich nicht aus der Ferne: Zum Frühstück gibt es bei mir immer heimische Haferflocken.