Hëna Sadriu

1. Hëna, wer bist du?
Ich bin Hëna Sadriu, 20 Jahre alt, und lebe seit meiner Geburt in Opfikon. Gleichzeitig bringe ich einen Migrationshintergrund mit: Ich stamme ursprünglich aus dem Kosovo. Dieser Teil meiner Geschichte hat mir früh Einblicke in unterschiedliche Kulturen ermöglicht. Das ist eine Erfahrung, die mich geprägt hat und die ich bis heute sehr schätze. Mit Überzeugung bezeichne ich mich daher als gebürtige Opfikerin mit Mirgationshintergrund.

Meine obligatorische Schulzeit habe ich in Opfikon absolviert. Anschliessend schloss ich eine kaufmännische Lehre ab, besuchte danach die Berufsmaturitätsschule und habe kürzlich die Aufnahmeprüfung an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich) abgelegt. Im kommenden September beginne ich mein Studium an der PH Zürich. Während meiner Ausbildungen habe ich durchgehend gearbeitet und weiss aus eigener Erfahrung, was es heisst, Verantwortung zu übernehmen und sich etwas aufzubauen.

In meiner Freizeit besuche ich gemeinsam mit meiner Partnerin gerne verschiedene Theater oder die Arthouse-Kinos in Zürich. Ausserdem finde ich Ausgleich und Energie in der Natur – beim Wandern mit unseren Familienhunden und beim Bouldern.

2. Wen wählt man neu in den Gemeinderat, wenn man Hëna wählt?
Mit mir wählt man eine engagierte Person, die ihre Ziele mit Herzensblut und Überzeugung verfolgt. Ich setze mich für alle Menschen ein, die in Opfikon leben. Denn jede und jeder von uns soll in Opfikon einen Platz haben und sich ernst genommen fühlen. Ich setze mich für eine Politik ein, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert und gleichzeitig wirtschaftliche Aspekte verantwortungsvoll mitdenkt.

3. Was möchtest du für Opfikon bewirken?
Für mich steht im Mittelpunkt, dass Opfikon ein zukunftsfähiges Zuhause für die vielen unterschiedlichen Lebensrealitäten ist und bleibt. Dabei ist es unerlässlich, alle Stadtteile mitzudenken und gleichzeitig die Natur, unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie die lokale Wirtschaft zu berücksichtigen. Das gelingt nur durch parteiübergreifende Zusammenarbeit und die Bereitschaft zu tragfähigen Kompromissen.

4. Was magst du an Opfikon besonders?
Ich liebe es, dass es hier familiär ist und man sich kennt. Besonders schätze ich, dass man in nur zehn Minuten im Wald sein kann, aber genauso schnell in der Stadt Zürich ist. In Opfikon selbst kommen ein städtischer und ein ländlicher Teil zusammen, genau das macht unsere Gemeinde für mich besonders.

Da der Hardwald von meinen ehemaligen Lehrpersonen oft als Ausflugsort gewählt wurde und schon damals eines der Highlights meiner Schulzeit war, ist er bis heute noch mein absoluter Lieblingsort in Opfikon.

Die gesellschaftliche Vielfalt und Heterogenität in Opfikon sind mir besonders wichtig. Bei uns treffen Kulturen aus aller Welt aufeinander, und genau das ermöglicht es, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.

5. Naturschutzfläche oder Parkplatz? Walnüsse oder Avocado? Leinsamen oder Chiasamen? Quinoa oder Hafer?
Naturschutzfläche, denn ich stehe lieber zwischen zwei Bäumen als zwischen zwei Autos. Ich fliege ungern und möchte das meinen Lebensmitteln auch nicht antun. Deswegen entscheide ich mich ganz klar für Walnüsse, Leinsamen und Hafer. Gute Ernährung fängt bei mir mit einem guten Gewissen an.

 

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